Kaffeevollautomaten Wassertemperatur, Ventile, Pumpen - Pflegetipps für den KaffeevollautomatenWenn auch Sie über den Tag gleich mehrere Tassen vom leckeren Muntermacher konsumieren und eine komfortable Zubereitung bevorzugen, haben Sie sich wahrscheinlich für einen praktischen Vollautomaten entschieden. Dieser produziert auf Knopfdruck Kaffee, Espresso oder diverse Milchkaffees. Das ganze funktioniert zuverlässig, wobei Vollautomat nicht heißt, dass die Maschine nicht gewartet und gepflegt werden muss.

Die kritischen Bauteile

Ein Kaffeevollautomat ist um einiges komplexer aufgebaut als ein konventionelles Filtergerät, wobei besonders jene Teile besonders anfällig sind, die Hitze oder Wasser ausgesetzt sind. Dazu zählen Leistungen, Ventile, Durchlauferhitzer, Pumpen aber auch komplette Brühgruppen. Kalk ist ein großer Feind jedes Vollautomaten, zumal er viele Defekte verursachen kann und gleiches auch durch zu aggressives Entkalken hervorgerufen werden kann. Daher lohnt es sich, bei teureren Vollautomaten auf Premium Entkalker zu setzten, der meist auf Amidosulfonsäure basiert und die Leistungen durch verschiedene Additive zusätzlich pflegt. Auch die Kaffeevollautomaten Wassertemperatur kann durch Verkalkungen beeinflusst werden, was entweder zu einem langsameren Arbeitsprozess führt oder den Geschmack deutlich verfälscht. Wie oft der Vollautomat nun entkalkt werden sollte, hängt nicht zuletzt von Wasserhärte und täglicher Tassenanzahl ab. Unter strengen Bedingungen sprich hartem Wasser und hohem Tagesaufkommen sind Entkalkungsinterwalle von 14 Tagen keine Seltenheit. Doch auch gelegentliche Kaffeetrinker, sollten spätestens nach 2 Monaten entkalken.

Regelmäßig reinigen

Nicht nur bei sinkender Kaffeevollautomaten Wassertemperatur sollte die ein oder andere Pflegemaßnahme getroffen werden. Kaffee und Kaffeestaub können ebenfalls Druckschäden verursachen. Damit dieses nicht passiert, empfehlen sich Reinigungstabletten, die Rückstände relativ zuverlässig entfernen. Doch nicht alles reinigt sich vollautomatisch. Dieses gilt auch für die Brühgruppe, die noch vor einigen Jahren sehr kompliziert zu entnehmen war. Hier haben die Hersteller nachgebessert, so dass der Endverbraucher nicht unnötig zu viel Zeit mit Demontagearbeiten verliert, sondern direkt mit der Reinigung beginnen kann.

Kleinere Pflege- und Wartungsarbeiten lassen sich also auch als Laie selber durchführen und erhöhen die Lebenserwartung eines Vollautomaten um bis zu einige Jahre.

Bild: S Hagebusch – Fotolia.com


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